AnalyseBanken & Fintech1 Min. Lesezeit

MLP hebt EBIT-Prognose 2026 auf 110–120 Mio. Euro an

MLP hat am 2. Oktober 2026 die EBIT-Prognose für das Gesamtjahr 2026 von 100 bis 110 Millionen Euro auf 110 bis 120 Millionen Euro angehoben, berichtet Cash-Online.

Von Leonie Brandt, Redakteurin Versicherer, Banken & Fintech

MLP hebt EBIT-Prognose 2026 auf 110–120 Mio. Euro an
Symbolbild: Die Finanzlage (KI-generiert)

MLP hat am 2. Oktober 2026 die EBIT-Prognose für das Gesamtjahr 2026 von 100 bis 110 Millionen Euro auf 110 bis 120 Millionen Euro angehoben, berichtet Cash-Online. Grund ist vor allem die positive Entwicklung im Vermögensmanagement, wie Versicherungswirtschaft-heute meldet.

Erfolgsabhängige Vergütungen steigen stark

Im dritten Quartal 2026 erzielte MLP laut Cash-Online einen Umsatzeffekt aus erfolgsabhängigen Vergütungen von rund 21 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal waren es 2,8 Millionen Euro. Das EBIT im dritten Quartal 2026 lag deutlich über dem Vorjahreswert von 18,3 Millionen Euro, berichtet Cash-Online.

Weitere Gründe für die Anhebung

MLP nennt laut Cash-Online neben den höheren erfolgsabhängigen Vergütungen aus dem Vermögensmanagement auch das gestiegene betreute Vermögen und jüngste Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank als Gründe für die angehobene Prognose. Das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben rund 599.800 Privatkunden sowie etwa 27.500 Firmen- und institutionelle Kunden mit einem betreuten Vermögen von rund 68,8 Milliarden Euro.

Detaillierte Zahlen folgen im November

Die detaillierten Geschäftszahlen für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2026 veröffentlicht MLP am 12. November 2026, berichtet Cash-Online.

Einordnung

Die Anhebung zeigt, wie stark erfolgsabhängige Vergütungen das Ergebnis eines Finanzdienstleisters beeinflussen können. Der Sprung von 2,8 auf 21 Millionen Euro innerhalb eines Jahres macht die Abhängigkeit vom Kapitalmarkt sichtbar. Für Vermittler, die mit MLP zusammenarbeiten, ändert sich direkt nichts. Die Zahlen sind ein Hinweis darauf, dass das Geschäftsmodell in Phasen steigender Märkte überproportional profitiert.