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Bundesbank zog 30.000 falsche Banknoten aus dem Verkehr
Die Bundesbank hat im ersten Halbjahr 2026 rund 30.000 falsche Euro-Banknoten im Wert von 1,75 Millionen Euro aus dem Verkehr gezogen, wie sie am 8. September 2026 mitteilte.
Von Leonie Brandt, Redakteurin Versicherer, Banken & Fintech

Bundesbank zog 30.000 falsche Banknoten aus dem Verkehr
Die Bundesbank hat im ersten Halbjahr 2026 rund 30.000 falsche Euro-Banknoten im Wert von 1,75 Millionen Euro aus dem Verkehr gezogen, wie sie am 8. September 2026 mitteilte. Die Zahl sank gegenüber dem zweiten Halbjahr 2025 um 4,3 Prozent.
Rechnerisch kamen sieben falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner. Eine absolute Zahl für das zweite Halbjahr 2025 nennt die Mitteilung nicht, auch keine Angaben zu Stückelungen oder Regionen. Zum ersten Halbjahr 2025 fehlt der Vergleich. Im Jahr 2025 gab es laut Bundesbank rund 14,5 Milliarden Kartenzahlungen von deutschen Zahlungsdienstleistern, elf Prozent mehr als im Vorjahr.
Leistungsbilanz und Rentenmarkt im Juni 2026
Die deutsche Leistungsbilanz verzeichnete im Juni 2026 einen Überschuss von 19,0 Milliarden Euro, meldet die Bundesbank am 8. September 2026. Das lag um 10,1 Milliarden Euro über dem Vormonat. Im Mai 2026 hatte der Überschuss 10,4 Milliarden Euro betragen.
Die Bruttoemissionen am deutschen Rentenmarkt lagen im Juni 2026 mit 133,5 Milliarden Euro leicht unter dem Wert des Vormonats von 134,5 Milliarden Euro. Der Umlauf heimischer Rentenwerte stieg im Juni 2026 um 14,4 Milliarden Euro. Im Mai 2026 hatten die Bruttoemissionen 134,4 Milliarden Euro betragen, im April 135,2 Milliarden Euro.
Geldvermögen der privaten Haushalte
Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland betrug zum Ende des ersten Quartals 2026 laut Bundesbank 9.490 Milliarden Euro und lag damit 28 Milliarden Euro unter dem Stand von Ende 2025. Die privaten Haushalte bauten im ersten Quartal 2026 per saldo finanzielle Forderungen in Höhe von 94 Milliarden Euro auf.
Einordnung
Sieben falsche Noten auf 10.000 Einwohner im Halbjahr entsprechen rechnerisch 0,07 Prozent. Ob das viel ist, lässt sich ohne Mehrjahresvergleich nicht sagen. Die Bundesbank nennt weder die am häufigsten gefälschten Scheine noch die Methoden. Der Leistungsbilanzüberschuss im Juni 2026 lag fast doppelt so hoch wie im Vormonat, die Bruttoemissionen am Rentenmarkt blieben über drei Monate stabil zwischen 133,5 und 135,2 Milliarden Euro.
Was das für Berater heißt
Wer Kunden zu Zahlungsmitteln berät, kann auf die Bundesbank-Daten verweisen. Die Quote von sieben falschen Noten auf 10.000 Einwohner im Halbjahr gibt Kontext, Anlass zu Warnungen liefert die Mitteilung nicht. Die Leistungsbilanzzahlen dienen als Konjunkturindikator, die Rentenmarkt-Daten liefern Kontext für Portfolioberatung. Das Geldvermögen der privaten Haushalte sank im ersten Quartal 2026 trotz Neuaufbau von 94 Milliarden Euro, was auf Bewertungseffekte hindeutet.
Quelle
Quelle
- Pressemitteilung Deutsche Bundesbank zu Falschgeld, Leistungsbilanz, Rentenmarkt und Geldvermögen (8. September 2026)bundesbank.de/de/presse/pressemitteilungen
Laut Die Finanzlage
„Die Bundesbank hat im ersten Halbjahr 2026 rund 30.000 falsche Euro-Banknoten im Wert von 1,75 Millionen Euro aus dem Verkehr gezogen, wie sie am 8. September 2026 mitteilte.“
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