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Bundesbank integriert Klimarisiken in Aufsicht bis 2027

Die Deutsche Bundesbank hat am 2. Oktober 2026 einen Klimafahrplan bis Ende 2027 veröffentlicht, der Klima- und Naturrisiken in Aufsicht und Geldpolitik integriert.

Von Henrike Alsmann, Chefin vom Dienst, Regulierung & Aufsicht

Bundesbank integriert Klimarisiken in Aufsicht bis 2027
Symbolbild: Die Finanzlage (KI-generiert)

Die Deutsche Bundesbank hat am 2. Oktober 2026 einen Klimafahrplan bis Ende 2027 veröffentlicht, der Klima- und Naturrisiken in Aufsicht und Geldpolitik integriert. Laut der Mitteilung konzentriert sich die Bundesbank auf drei Schwerpunkte: den Übergang zu einer klimaneutralen und ressourcenschonenden Wirtschaft, naturbedingte Risiken sowie physische Klimarisiken und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels.

Geplante Arbeiten bis Ende 2027

Die Bundesbank will nach eigenen Angaben Klima- und Naturrisiken stärker in den Aufsichtsprozess integrieren. Geplant seien zudem die Analyse der Wechselwirkungen zwischen Geldpolitik, gesamtwirtschaftlicher Entwicklung und Transformationsprozessen. Das Angebot an Nachhaltigkeitsdaten für interne und externe Nutzer solle ausgebaut werden.

Die Bundesbank begründet den Fahrplan mit bereits spürbaren wirtschaftlichen Auswirkungen. Bundesbank-Vorstandsmitglied Sabine Mauderer verwies laut Mitteilung auf den Pegelstand des Rheins, der zeige, dass die Erderwärmung auch in Deutschland greifbare wirtschaftliche Folgen habe. Zunehmend nehme die Bundesbank auch Risiken in den Blick, die durch die Zerstörung von Natur entstünden.

Was das für Berater heißt

Die Integration von Klima- und Naturrisiken in die Bankenaufsicht bedeutet, dass beaufsichtigte Institute mit verstärktem Aufsichtsdruck rechnen müssen. Berater sollten sich auf Nachfragen zu Nachhaltigkeitsdaten und Klimarisiken in Portfolios einstellen. Welche Institute konkret betroffen sind und ab wann welche Aufsichtsmaßnahmen greifen, nennt die Mitteilung nicht.